
Moniga ist ein
freundlicher kleiner Ort, ideal für alle, die zwischen den typischen
Olivenhainen und dem bezaubernden Gardasse einen entspannenden Urlaub
verbringen wollen. Der alte Kern der Ortschaft liegt auf einem Felsrücken,
während die später
entstandenen Gebäude in einem mit Oliven besetzten Gebiet liegen,
das sich bis zum Seeufer mit seinem malerischen kleinen Hafen hinzieht.
In Moniga findet der Urlauber zahlreiche Hotels, Campingplätze und
Ferienhäuser.
DIE GESCHICHTE
Der eigenartige Name des Ortes wird auf die Göttin Diana Muchina
zurückgeführt, die der Mythologie nach hier in einem ihr geweihten
Tempel verehrt wurde. Der Ort war, wie aus den Überresten einer Pfahlbautensiedlung
hervorgeht, bereits in der Bronzezeit (1800 -200 v.Chr.) bewohnt. In der
Zeit der alten Römer verband die Via Gallica Moniga mit
Brescia und Verona. In der Tat gab es eine Straße, die von Moniga
nach Chizzoline und weiter nach Carzago, Bedizzole und Brescia führte.
Im Jahre 886 wurde Moniga von Karl dem Großen den Mönchen von
San Zenone vermacht und in der zweiten Hälfte des XII Jahrhunderts
Lehnsgut von Ugone da Poncarale. 1196, nach dem Ende der Konflikte zwischen
den Städten Brescia und Bergamo, wurde die Gemeinde von Arrigo VI
an die Abtei von Leno geschenkt.
In der Zeit zwischen 1427 und 1797 wurde Moniga wie alle zu Valtenesi
gehörenden und am See liegenden Gemeinden unter die Vorherrschaft
der Seerepublik Venedig gestellt. Mit der Gründung
der vorläufigen Regierung von Brescia (1797) wurde Moniga dem "Kanton
der Hügel" mit der Hauptstadt Lonato angegliedert.
Nach der napoleonischen Epoche kam Moniga unter die Vorherrschaft Österreichs,
die mit den siegreichen Schlachten auf den Feldern von S. Martino und
Solferino endgültig endete. Zwischen 1928 und 1947 gehörte Moniga
zur Gemeinde Padenghe. Moniga ist für seinen Weinrebenanbau
bekannt, aus denen der berühmte Chiaretto gewonnen wird, der vom
Senator Pompeo Molmenti aus der Taufe gehoben wurde.
Um diesen Wein, der, da er aus der ersten Traubenpressung erzeugt wird,
auch als "Vino fiore" (Blütenwein)
bezeichnet wird, aufzuwerten und zu fördern, wurde vor einigen Jahren
die Bruderschaft der Verwalter des Chiaretto gegründet,
die alljährlich im Juli eine Weinfachmesse mit Weinprobe veranstaltet.
Vor kurzem wurde Moniga in den nationalen Berufsverband der Weinbereiter
"Città del Vino" aufgenommen, der seinen
Sitz in Siena in der Enoteca Italica hat und dessen Arbeit sich auf die
Aufwertung und Förderung von Weinprodukten sowie von Anbauorten und
Traditionen der Weinbereitung richtet.